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Alltagshilfe in Solingen · Mit und ohne Pflegegrad

Zuhause ist es am schönsten.

Wir helfen, dass es so bleibt

Bei Alltagshilfe Ulbrich stehen der Mensch und sein Wohlbefinden im Mittelpunkt. Wir begleiten Seniorinnen, Senioren und hilfsbedürftige Menschen im Alltag — mit Geduld, Nähe und einem offenen Ohr für das, was wirklich gebraucht wird.

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Vertraute Unterstützung zuhause

Ruhige Begleitung im eigenen Umfeld.

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Geschultes Personal

Mit Erfahrung, Sorgfalt und Feingefühl.

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Feste Bezugsperson

Es kommt verlässlich dieselbe Person.

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Mehr Luft für Angehörige

Entlastung, bevor alles zu viel wird.

Was den Alltag spürbar leichter macht

Von hauswirtschaftlichen Aufgaben bis zu gemeinsamen Wegen:
Alltagshilfe Ulbrich ist dort zur Stelle, wo verlässliche Hände, Zeit oder Gesellschaft den Unterschied machen.

Unterstützung im Alltag

Unterstützung im Alltag

Für kleine und größere Aufgaben, die im Tagesablauf zunehmend Kraft kosten.

Hauswirtschaftliche Hilfe

Hauswirtschaftliche Hilfe

Ordnung, Sauberkeit und praktische Handgriffe im Haushalt — damit die eigenen vier Wände angenehm bleiben.

Einkäufe & Besorgungen

Einkäufe & Besorgungen

Alles, was regelmäßig erledigt werden muss: einkaufen, Wege übernehmen, wichtige Dinge mitbringen.

Begleitdienste & Termine

Begleitdienste & Termine

Sicher ankommen bei Arztterminen, Erledigungen, Spaziergängen oder persönlichen Vorhaben außer Haus.

Gesellschaft & Betreuung

Gesellschaft & Betreuung

Zeit für Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Momente, die Struktur und Freude in den Tag bringen.

Für Angehörige, die nicht alles alleine stemmen möchten.

Wer sich um einen nahestehenden Menschen kümmert, macht oft viel mehr, als von außen sichtbar ist: mitdenken, organisieren, erinnern, einkaufen, begleiten, da sein.Doch Unterstützung zu holen heißt nicht, jemanden abzugeben.Es heißt, dafür zu sorgen, dass der Alltag für alle leichter wird.Alltagshilfe Ulbrich entlastet Angehörige mit verlässlicher Begleitung, praktischer Hilfe und einem offenen Ohr für die Fragen, die unterwegs entstehen.

Ulbrich Standort-Check

Prüfen Sie, ob wir in Ihrer Nähe tätig sind.

Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und sehen Sie sofort, ob eine Unterstützung in Ihrem Gebiet grundsätzlich möglich ist.

Standort Solingen

Brühler Str. 31, 42657 Solingen

Wir sind lokal verankert und prüfen gerne, welche Unterstützung in Ihrer persönlichen Situation möglich ist.

Einsatzgebiet Ca. 30 km rund um Solingen
Erreichbarkeit Persönliche Anfrage möglich
Leistungen Alltagshilfe, Entlastung und individuelle Unterstützung
Unterstützung anfragen
Solingen Hilden Remscheid Leverkusen Ihr Standort PLZ prüfen Standort prüfen

Der erste Schritt muss nicht kompliziert sein.

Sie müssen nicht sofort alles wissen oder vorbereitet haben. Oft reicht ein erstes Gespräch, um zu verstehen, welche Unterstützung sinnvoll ist und wie Alltagshilfe Ulbrich helfen kann.

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Ein offenes Gespräch über Ihre Situation

Wenn der Alltag immer voller wird, trägt man vieles lange still mit sich herum. Bei uns dürfen Sie aussprechen, was Ihnen gerade auf dem Herzen liegt — wir hören zu, fragen behutsam nach und schauen gemeinsam, an welchen Stellen wir Ihren Alltag unterstützen und leichter machen können.

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In Ruhe besprechen, was im Alltag schwerfällt

Oft sind es nicht die großen Dinge allein, sondern viele kleine Aufgaben, die jeden Tag Kraft kosten. Wir schauen genau hin, wo Sie Entlastung brauchen — im Haushalt, bei Besorgungen, bei Terminen oder einfach im Alltag. So entsteht Unterstützung genau dort, wo der Alltag im Moment am meisten Kraft kostet.

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Die passende Hilfe in Ihren Alltag bringen

Wenn klar ist, was Ihnen helfen würde, stimmen wir die Unterstützung so ab, dass sie wirklich zu Ihrem Leben passt. Nicht kompliziert, nicht überfordernd — sondern verlässlich, menschlich und spürbar entlastend.

Wissenswertes & Orientierung

Praktische Impulse, verständliche Einblicke und hilfreiche Orientierung für Menschen,
die Unterstützung suchen — für sich selbst oder für jemanden, der ihnen wichtig ist.

Wann wird Hilfe im Alltag wirklich sinnvoll?

Unterstützung wird selten von einem Tag auf den anderen notwendig. Meist verändert sich der Alltag schrittweise. Ein Einkauf wird verschoben. Beim Arzttermin muss jemand mitkommen. Der Haushalt dauert länger als früher. Angehörige rufen häufiger an, organisieren Termine und erledigen Dinge nebenbei. Jeder einzelne Moment scheint zunächst lösbar. Erst mit der Zeit wird sichtbar, wie viel Kraft die Summe dieser Aufgaben kostet. 1. Gewohnte Aufgaben bleiben häufiger liegen Ein voller Wäschekorb oder ein nicht erledigter Einkauf ist noch kein Grund zur Sorge. Wenn allerdings regelmäßig Aufgaben liegen bleiben, obwohl sie der Person wichtig sind, kann dies zeigen, dass Kraft, Beweglichkeit oder Orientierung nachlassen. Alltagshilfe kann einzelne Tätigkeiten übernehmen, ohne den gesamten Tagesablauf zu verändern. 2. Wege außer Haus werden vermieden Arzttermine, Behördengänge, Einkäufe oder Spaziergänge werden zunehmend anstrengend. Manche Menschen verzichten deshalb lieber auf Wege, die ihnen früher selbstverständlich waren. Begleitung schafft hier nicht nur Sicherheit. Sie kann auch dafür sorgen, dass soziale Kontakte und wichtige Routinen erhalten bleiben. 3. Angehörige müssen ständig mitdenken Viele Angehörige merken die Veränderung zuerst an ihrem eigenen Kalender. Sie erinnern an Termine, kaufen zusätzlich ein, telefonieren mit Stellen, fahren regelmäßig vorbei und bleiben jederzeit erreichbar. Wenn die Sorge selbst in ruhigen Momenten nicht mehr verschwindet, ist Entlastung keine Bequemlichkeit. Sie ist eine Möglichkeit, Verantwortung auf mehrere verlässliche Schultern zu verteilen. 4. Der Alltag wird einsamer Nicht jeder Unterstützungsbedarf zeigt sich durch unerledigte Aufgaben. Manchmal fehlt vor allem ein Mensch, der Zeit hat: für ein Gespräch, einen Spaziergang, eine Tasse Kaffee oder eine gemeinsame Aktivität. Gesellschaft und Betreuung können Struktur geben und dazu beitragen, dass der Alltag nicht nur funktioniert, sondern weiterhin lebenswert bleibt. 5. Kleine Unsicherheiten häufen sich Der Schlüssel wird öfter verlegt. Termine geraten durcheinander. Beim Einkaufen fehlt der Überblick oder nach einem Weg außer Haus besteht starke Erschöpfung. Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch, dass jemand nichts mehr allein kann. Sie können aber ein guter Zeitpunkt sein, frühzeitig über passende Unterstützung nachzudenken. 6. Nach Krankheit oder Krankenhaus fehlt vorübergehend Kraft Auch Menschen, die ihren Alltag bisher vollständig selbst organisiert haben, können nach einer Erkrankung oder Operation vorübergehend auf Hilfe angewiesen sein. In dieser Phase geht es häufig nicht um dauerhafte Betreuung, sondern um eine begrenzte Unterstützung, bis Haushalt, Wege und Routinen wieder selbst übernommen werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen können Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse infrage kommen. Das sollte vorab mit der jeweiligen Krankenkasse geklärt werden. 7. Hilfe wird immer erst im letzten Moment organisiert Ein deutliches Zeichen ist, wenn Unterstützung nur noch spontan und unter Zeitdruck organisiert wird. Heute muss jemand zum Arzt. Morgen fehlen Lebensmittel. Am Wochenende kann niemand aus der Familie vorbeikommen. Regelmäßige Alltagshilfe schafft einen verlässlichen Rahmen. Dadurch müssen Angehörige nicht jede Woche neu improvisieren und die unterstützte Person weiß, wer kommt und was gemeinsam erledigt wird. Alltagshilfe soll ergänzen, nicht bevormunden Gute Alltagshilfe richtet sich nach dem Menschen und seinen Gewohnheiten. Sie übernimmt nicht automatisch alles. Sie setzt dort an, wo Unterstützung tatsächlich gebraucht wird — und lässt bewusst das erhalten, was weiterhin selbstständig möglich ist. Der richtige Zeitpunkt ist deshalb nicht erst erreicht, wenn gar nichts mehr geht. Oft ist er dann gekommen, wenn Hilfe den Alltag noch leicht, ruhig und ohne große Umstellungen stabilisieren kann. Sie sind unsicher, ob Unterstützung bereits sinnvoll ist? In einem unverbindlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was sich verändert hat und welche Hilfe tatsächlich entlasten könnte.

Alltagshilfe ohne Pflegegrad: Hilfe, bevor es zu viel wird

Nicht jeder Mensch, der im Alltag Hilfe benötigt, hat bereits einen Pflegegrad. Manchmal werden Wege beschwerlicher. Der Haushalt kostet mehr Kraft. Nach einer Erkrankung fällt vieles vorübergehend schwer. Oder Angehörige merken, dass sie immer häufiger organisieren und einspringen müssen. In diesen Situationen kann Alltagshilfe auch ohne Pflegegrad genutzt werden. Muss ein Pflegegrad vorliegen? Nein. Alltagshilfe kann grundsätzlich auch privat vereinbart werden. Das Land Nordrhein-Westfalen weist ausdrücklich darauf hin, dass pflegebedürftige Menschen und Angehörige neben anerkannten, über die Pflegekasse finanzierten Angeboten auch private Haushaltshilfen zur Entlastung nutzen können. Ohne Pflegegrad erfolgt die Finanzierung in der Regel privat. Dafür müssen Sie nicht erst auf eine Begutachtung oder Entscheidung der Pflegekasse warten. Welche Unterstützung ist privat möglich? Der Umfang wird individuell vereinbart und kann sich daran orientieren, was im Alltag tatsächlich fehlt. Mögliche Leistungen sind beispielsweise: Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Aufgaben Einkäufe und Besorgungen Begleitung zu Arztterminen oder Erledigungen Spaziergänge und Wege außer Haus Gesellschaft und gemeinsame Aktivitäten Entlastung von Angehörigen zeitlich begrenzte Hilfe in besonderen Lebensphasen Privat finanzierte Alltagshilfe ist nicht an ein monatliches Pflegekassenbudget gebunden. Häufigkeit und Umfang können deshalb flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden. Warum frühe Unterstützung sinnvoll sein kann Viele Menschen verbinden Hilfe mit dem Gedanken, etwas nicht mehr allein zu können. Deshalb wird Unterstützung häufig erst dann organisiert, wenn bereits vieles liegen bleibt oder Angehörige dauerhaft unter Druck stehen. Doch Alltagshilfe muss kein Zeichen dafür sein, dass Selbstständigkeit verloren geht. Im Gegenteil: Wer frühzeitig einzelne Aufgaben abgibt, kann Kraft für die Dinge bewahren, die weiterhin selbst erledigt werden sollen. Hilfe wird dann nicht zum Ersatz für Selbstständigkeit, sondern zu ihrer Absicherung. Vorübergehende Hilfe nach Krankheit oder Operation Auch nach einer schweren Erkrankung, einer Operation oder einem Krankenhausaufenthalt kann Unterstützung notwendig sein, ohne dass dauerhaft ein Pflegegrad besteht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die gesetzliche Krankenkasse eine Haushaltshilfe übernehmen. Das hängt unter anderem davon ab, ob der Haushalt selbst weitergeführt werden kann, ob eine andere im Haushalt lebende Person die Aufgaben übernehmen könnte und welche Satzungsleistungen die jeweilige Krankenkasse vorsieht. Eine mögliche Kostenübernahme sollte vorab direkt mit der Krankenkasse geklärt werden. Unabhängig davon kann Alltagshilfe für einen begrenzten Zeitraum auch privat organisiert werden. Wann sollte über einen Pflegegrad nachgedacht werden? Wenn der Unterstützungsbedarf nicht nur vorübergehend besteht, sondern zunehmend mehrere Lebensbereiche betrifft, kann es sinnvoll sein, sich über einen Antrag auf Pflegegrad zu informieren. Anzeichen können sein: alltägliche Aufgaben sind dauerhaft nur noch mit Hilfe möglich Termine und Wege können nicht mehr sicher allein bewältigt werden Angehörige müssen regelmäßig und umfangreich einspringen Orientierung, Tagesstruktur oder Selbstversorgung fallen zunehmend schwer die bisherige Unterstützung reicht nicht mehr aus Eine Pflegeberatung kann helfen, die Situation sachlich einzuschätzen. Erst einmal Unterstützung organisieren Sie müssen nicht auf eine akute Überforderung warten. Alltagshilfe kann auch dann sinnvoll sein, wenn nur einzelne Aufgaben leichter werden sollen. Bei Alltagshilfe Ulbrich besprechen wir, welche Hilfe gebraucht wird, wie häufig sie stattfinden soll und welche Kosten entstehen. Eine mögliche Erstattung durch Kranken- oder Pflegekassen hängt von den individuellen Voraussetzungen und einer gegebenenfalls erforderlichen vorherigen Genehmigung ab.

Entlastungsbetrag richtig nutzen: Darauf sollten Sie achten

Viele Menschen mit Pflegegrad haben Anspruch auf den Entlastungsbetrag, nutzen ihn aber nur teilweise oder überhaupt nicht. Häufig liegt das nicht daran, dass keine Hilfe gebraucht wird — sondern daran, dass unklar ist, wofür das Budget verwendet werden darf und wie die Abrechnung funktioniert. Dabei kann der Betrag gerade im Alltag eine spürbare Entlastung schaffen. Wie hoch ist der Entlastungsbetrag? Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 1 bis 5 können bei häuslicher Pflege derzeit bis zu 131 Euro monatlich erhalten. Über ein vollständiges Kalenderjahr stehen damit bis zu 1.572 Euro zur Verfügung. Der Betrag dient nicht als frei verfügbares Pflegegeld. Er ist für bestimmte Betreuungs-, Entlastungs- und Unterstützungsleistungen vorgesehen. Der Betrag verfällt nicht sofort Wird das monatliche Budget nicht vollständig genutzt, kann das verbliebene Guthaben in die folgenden Monate übertragen werden. Nicht ausgeschöpfte Beträge eines Kalenderjahres können außerdem noch in das folgende Kalenderhalbjahr übertragen werden. In der Praxis bedeutet das: Restbeträge aus dem Vorjahr können grundsätzlich noch bis zum 30. Juni des Folgejahres eingesetzt werden. Es lohnt sich deshalb, bei der Pflegekasse nachzufragen, welches Budget aktuell noch verfügbar ist. Schritt 1: Verfügbares Guthaben prüfen Der erste Schritt ist eine kurze Anfrage bei der zuständigen Pflegekasse. Fragen Sie konkret: Wie hoch ist das aktuelle Guthaben? Gibt es noch übertragene Beträge aus dem Vorjahr? Bis wann müssen diese eingesetzt werden? Welche Unterlagen werden für die Erstattung benötigt? So vermeiden Sie, dass vorhandenes Budget unbemerkt verfällt. Schritt 2: Einen anerkannten Anbieter auswählen Nicht jede privat organisierte Hilfe kann über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden. Für Angebote zur Unterstützung im Alltag gelten landesrechtliche Anerkennungsvoraussetzungen. In Nordrhein-Westfalen können anerkannte Angebote über den Angebotsfinder des Landes gesucht werden. Klären Sie vorab mit dem Anbieter: Welche Tätigkeiten werden angeboten? Welche davon sind über den Entlastungsbetrag abrechenbar? Wie hoch ist der Stundenpreis? Entstehen zusätzliche Fahrt- oder Nebenkosten? Wie läuft die Abrechnung mit der Pflegekasse? Schritt 3: Die Hilfe passend einsetzen Der Entlastungsbetrag ist besonders wertvoll, wenn er nicht für beliebige Einzelaufgaben, sondern für wiederkehrende Belastungen eingesetzt wird. Das können zum Beispiel sein: regelmäßige Unterstützung im Haushalt Einkäufe oder Besorgungen Begleitung zu Terminen gemeinsame Spaziergänge oder Aktivitäten Entlastung für Angehörige zu festen Zeiten Ein klarer Rhythmus schafft Verlässlichkeit und verhindert, dass Hilfe immer erst dann organisiert wird, wenn die Belastung bereits zu groß geworden ist. Schritt 4: Belege vollständig einreichen Für die Kostenerstattung müssen der Pflegekasse Rechnungen beziehungsweise entsprechende Nachweise vorgelegt werden. Daraus muss hervorgehen, welche anerkannten Leistungen erbracht wurden und welche Kosten entstanden sind. Je nach Anbieter und Pflegekasse kann die Abwicklung unterschiedlich erfolgen. Deshalb sollte vor Beginn eindeutig geklärt werden, wer welche Unterlagen einreicht. Was passiert, wenn die Kosten höher sind? Der Entlastungsbetrag ist ein monatliches Budget und keine unbegrenzte Kostenübernahme. Werden mehr Stunden benötigt, als über das vorhandene Guthaben finanziert werden können, kann ein Teil der Kosten über den Entlastungsbetrag laufen und der darüber hinausgehende Umfang privat vereinbart werden. So bleibt die Unterstützung flexibel und richtet sich nicht ausschließlich nach der Höhe des Pflegekassenbudgets. Lassen Sie Ihr Budget nicht ungenutzt Wir schauen gemeinsam, welche Unterstützung im Alltag sinnvoll ist und welche Abrechnungsmöglichkeiten zu Ihrer Situation passen. Stand: Juli 2026. Verbindliche Informationen zu vorhandenem Guthaben und Erstattungsbedingungen erhalten Sie von Ihrer Pflegekasse.

Unterstützung ab Pflegegrad 1: Was steht Ihnen zu?

Ein Pflegegrad bedeutet nicht automatisch, dass umfangreiche Pflege notwendig ist. Häufig beginnt der Unterstützungsbedarf viel früher: Einkäufe werden anstrengender, der Haushalt kostet mehr Kraft oder bei Wegen außer Haus fehlt zunehmend Sicherheit. Gerade in dieser Phase kann Alltagshilfe dabei unterstützen, das eigene Leben weiterhin möglichst selbstbestimmt im vertrauten Zuhause zu führen. Unterstützung beginnt nicht erst bei einem hohen Pflegegrad Auch Menschen mit Pflegegrad 1 haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf den sogenannten Entlastungsbetrag. Dieser beträgt aktuell bis zu 131 Euro monatlich beziehungsweise 1.572 Euro im Jahr. Er steht zusätzlich zu anderen Leistungen der Pflegeversicherung zur Verfügung und soll unter anderem die Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen fördern und Angehörige entlasten. Der Betrag wird allerdings nicht automatisch als Geldleistung ausgezahlt. Er ist zweckgebunden und wird für tatsächlich in Anspruch genommene, qualitätsgesicherte Leistungen verwendet. Wofür kann der Entlastungsbetrag genutzt werden? Je nach persönlicher Situation und anerkanntem Leistungsangebot kann Alltagshilfe beispielsweise bei folgenden Aufgaben unterstützen: hauswirtschaftlichen Tätigkeiten Einkäufen und notwendigen Besorgungen Wegen und Terminen außer Haus der Gestaltung und Strukturierung des Alltags Gesellschaft und gemeinsamen Aktivitäten der Entlastung pflegender Angehöriger Damit Kosten über den Entlastungsbetrag erstattet werden können, muss es sich grundsätzlich um ein nach Landesrecht anerkanntes Angebot handeln. Nordrhein-Westfalen führt dafür einen eigenen Angebotsfinder mit anerkannten Unterstützungsangeboten. Was bedeutet das konkret für den Alltag? Der Entlastungsbetrag kann einen Teil der entstehenden Kosten abdecken. Ob er für den gewünschten Umfang ausreicht, hängt davon ab, wie häufig und wie lange Alltagshilfe benötigt wird. Manchmal genügt bereits ein regelmäßiger Termin, um Einkäufe zu erledigen, Ordnung in den Haushalt zu bringen oder Angehörige bei wiederkehrenden Aufgaben zu entlasten. Wird mehr Unterstützung gewünscht, können zusätzliche Stunden in der Regel privat vereinbart werden. Wie funktioniert die Abrechnung? Üblicherweise werden die erbrachten Leistungen dokumentiert und gegenüber der Pflegekasse nachgewiesen. Für die Kostenerstattung müssen entsprechende Rechnungen oder Belege eingereicht werden. Manche Anbieter übernehmen nach vorheriger Vereinbarung Teile der Abwicklung. Wichtig ist deshalb, vor dem Start zu klären: Ist das Angebot anerkannt? Welche Leistungen können abgerechnet werden? Wie hoch ist das verfügbare Budget? Werden darüber hinaus private Kosten entstehen? Wer übernimmt die Einreichung der Unterlagen? Pflegegrad 1 frühzeitig sinnvoll nutzen Viele Familien warten, bis der Alltag kaum noch allein zu bewältigen ist. Dabei kann frühzeitige Hilfe verhindern, dass sich kleine Belastungen zu dauerhafter Überforderung entwickeln. Alltagshilfe soll nicht alles übernehmen. Sie soll genau dort entlasten, wo Aufgaben zunehmend Kraft kosten — damit Gewohnheiten, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben. Welche Unterstützung passt zu Ihrer Situation? Bei Alltagshilfe Ulbrich besprechen wir zunächst in Ruhe, wobei Unterstützung gebraucht wird und welche Finanzierung grundsätzlich infrage kommt. Stand: Juli 2026. Leistungsansprüche und gesetzliche Regelungen können sich verändern. Verbindliche Auskünfte erteilt die zuständige Pflegekasse.